Insel Wilhelmstein

Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe ließ die Insel inmitten des Steinhuder Meeres von 1761 bis 1767 anlegen. Der in London geborene Graf war Fähnrich der Leibgarde des englischen Königs Georg II und Freund von Friedrich des Großen. 1753 führte Graf Wilhelm die allgemeine Wehrpflicht ein.
Die Insel wurde mit 3000 Stämmen erbaut, die in den Boden gerammt wurden, und anschließend mit Steinmaterial aufgeschüttet. 1765 waren die Erdarbeiten abgeschlossen und die Festung wurde gebaut. Eine Fläche von 1,5 Hektar wurde erschaffen, der 16 kleine Inseln vorgelagert wurden. Nach der Fertigstellung wurde in den Gebäuden eine Kriegsschule eingerichtet, der Prominenteste Besucher war Gerhard Scharnhorst, der General der Befreiungskriege.
Die Festung konnte mit 400 Mann Besatzung einer Belagerung stand halten, zu der mindestens 12000 Mann erforderlich gewesen wären. Dieser Ernstfall ist aber nie eingetroffen.
Heute sind alle Inseln zu einer Insel erschlossen, und ein Mueseum in der Festung sowie gastronomische Betriebe laden zu einem Besuch der Insel ein. Im Museum befinden sich viele Ausstellungsstücke aus der Erbauungszeit, wie Uniformen, Waffen, Rüstungen und Kanonen. Sie können mit dem Auswanderer von Mardorf, Hagenburg und Steinhude die Insel Wilhelmstein erreichen.

Karte: Google-Map Satelliten und Strassenkarte
Webseite: www.wilhelmstein.de

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